Stadt Löhne - Landschaft in Löhne

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Landschaft in Löhne

 

Blick auf das Ravensberger Hügelland, im Vordergrund ein Rapsfeld  

Das Ravensberger Hügelland

Das Stadtgebiet Löhne erstreckt sich von Norden nach Süden über einen Teilbereich des nördlichen Ravensberger Hügellandes, über die Werreniederung und über einen Teilbereich des Herforder Berglandes.

Die fruchtbaren Lößböden haben zu einer frühzeitigen Besiedlung des Gebietes geführt. Die ältesten Kerne der Siedlungslandschaft reichen in die altsächsische Zeit zurück. Schon für die vorrömische Eisenzeit sind Siedlungsspuren archäologisch nachgewiesen worden. Vornehmlich im 18. Jahrhundert erfolgten dann die großflächige Rodung der waldtragenden Niederungen und die Umwandlung in Grün- und Ackerland. So sind heute nur noch die umliegenden Bergländer durchgehend bewaldet.

Die Landschaft in Löhne gestaltet sich dementsprechend offen und leicht hügelig. Hier ist eine Mischung aus Ackerland, Grünland und kleineren Waldgebieten vorzufinden. Kennzeichnend für Löhne ist die hohe Zahl an Fließgewässern und Siekbereichen. Die zahlreichen Fließgewässer entwässern in die Werre, welche von Westen nach Osten das Stadtgebiet durchfließt.

In Löhne findet man einen hohen Anteil an unbebauter freier Landschaft vor, die wichtige Funktionen erfüllt, sowohl in Bezug auf die Gesundheit und Erholung der Löhner Bürgerinnen und Bürger als auch als Lebensraum für wildlebende Pflanzen- und Tierarten und somit auch für den Artenschutz. Die freie Landschaft wird land- und forstwirtschaftlich genutzt und dient auch als Reservefläche für zukünftige Siedlungsentwicklung. Große Bereiche der freien Landschaft sind als Landschaftsschutzgebiete oder Naturschutzgebiete ausgewiesen (siehe auch Landschaftsplan Löhne/Kirchlengern) und stehen somit unter besonderem Schutz.