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Offene Bühne

Die Offene Bühne am SGL gibt es seit 2016 als jahrgangsstufen-, fächer- und formatübergreifende Präsentationsplattform für Produktionsergebnisse aus dem Unterricht, der AG-Arbeit oder aus der Projektarbeit (inkl. schulischer Kooperationspartner) und findet dreimal pro Schuljahr statt (im November, Februar und Mai):

Es geht um die Präsentation (Vortrag/Darbietung) von (selbstproduzierten oder präexistenten) Gedichten, Balladen, Märchen, Kurzgeschichten, Informations- oder Animationsfilmen oder Vorträgen (auch wissenschaftlichen Inhalts), Poetry Slam-Texten, szenischen oder akustischen Gestaltungen, Raps, Liedern, Musik (Solo, Duo, oder in kammermusikalischen Besetzungen), Tanz, Choreografien, (Kunst-)Performances, Visualisierungen, Unterrichtsergebnissen zu fachspezifischenThemen etc. – alleine, zu zweit, als Gruppe oder auch als ganze Klasse (z.B. die szenische Gestaltung von Ausschnitten eines Dramas mit moderierten Übergängen, Siegerklasse des Tanzwettbewerbs in Jahrgangsstufe 9). 

Der Kreativität sind bzgl. des Formats (fast) keine Grenzen gesetzt, die Beiträge werden von den Schülerinnen und Schülern durch eine (An-)Moderation in den Unterrichts- bzw. Enstehungsprozess kontextualisiert.

Neben der Etablierung eines kulturell ansprechenden und abwechslungsreichen Schullebens soll die Offene Bühne insbesondere den Schülerinnen und Schülern des SGL die (regelmäßige!) Möglichkeit bieten, ihre Kompetenzen in Anforderungsbereichen der „gestalteten Präsentation“ (gestaltetes Sprechen und/oder Vorlesen, szenisches Spiel, bewusster Einsatz von Gestik und Mimik; Koordiniationskompetenzen bei Choreografien, Umgang mit Neuen Medien etc., etc.) zu trainieren und auszuprobieren. Teilbereiche der dabei geförderten Kompetenzen sind Bestandteil aller Curricula der am SGL unterrichteten Fächer.

Anmeldung und Info bei Herrn Daus

Die Offene Bühne am 25.02.2019

Die zweite Offene Bühne im Schuljahr 2018/19 wurde von gut 175 Zuschauern/Teilnehmern besucht und fand wie immer ab 18 Uhr in der Aula des SGL statt:

Eröffnet wurde der Abend von Schülerinnen der 6a. Inka Löwenstein und Alvy Reimann erläuterten in ihrer Anmoderation die Entstehung ihrer Choreographie im Musikunterricht, in dem der Film „The greatest Showman“ und die Musikstücke daraus die Grundlage für ihre Präsentation legten und sie zu ihrem Tanz inspirierte, was auch für eine weitere Gruppe der Klasse zu einem späteren Zeitpunkt des Programms zutraf:  Fiona Schmitt und Enya Tapaszi entwickelten eine ebenso überzeugende Choreographie mit turnerischen Elementen und sehr synchronen Bewegungsbläufen.

Leni Nolte moderierte Teilnehmer des SGL-Poetry-Slam-Finales 2019 an, die über den Abend verteilt ihre Texte vortrugen - beim diesjährigen Poetry-Slam-Workshop hatten 35 Schülerinnen und Schüler des SGL an Workshops mit Tutoren aus der Jahrgangsstufe 10 teilgenommen und dort an ihren Texten und Performances gearbeitet. Ein lohnenswertes Unterfangen, denn Johanna Schmittsdorf (9b), Lara Klinksiek (9a, 3. Platz), Leni Nolte (8d, 2. Platz) und Jost Kracht (9e, 1. Platz) überzeugten in beiden Bereichen, die Bühnenpräsenz aller Slammer wurde vom Publikum anerkennend oder staunend wahrgenommen, gleiches gilt für die gefühlsbetonten, medien- oder konsumkritischen Texte.

Einen weiteren Effekt für das Publikum erzielte Sahel Mohtasebzade, der mit seinen Zaubertricks- seine Entertainerqualitäten einbeziehend müsste man gar von einer Zaubershow sprechen- das Publikum außerdem in eine heitere Stimmung versetzte und einige Gags in den Ablauf integrierte, moderierend und technisch unterstützt von Louisa Stoffel (5d). Es wird berichtet, dass man ihn (diese Mal) von einem Zersägen-Trick abhalten konnte. Bleibt also abzuwarten, wie es mit diesem Talent weitergeht.

Auch musikalisch hatte diese Ausgabe der Offenen Bühne einiges zu bieten: Anna Homburg moderierte ihre im instrumentalpraktischen Kurs der Q1 gebildete Besetzung an, die dort einen Punk-Pop-Klassiker einstudierte und diesen in der originalen Besetzung, ergänzt um einen Klavierpart und zweistimmigen Gesang, zu Gehör brachte. 

Des Weiteren präsentierte die Musikklasse 6d unter der Leitung von Herrn Daus zwei Stücke aus ihrem aktuellen Repertoire: für die jungen Musikerinnen und Musiker geht es allmählich auf die Zielgerade ihrer für die Erprobungsstufe ausgelegten Orchesterausbildung.

Ausdrücklich gelobt wurde bei diesen beiden im Orchesterbereich der Aula präsentierten Programmpunkten die neuen Möglichkeiten der Lichtgestaltung durch die neuen Traversen, insbesondere im Wechsel mit den auf der Bühne stattfindenden Beiträgen eine große Bereicherung für die Atmosphäre bei der Offenen Bühne. Für die Bedienung des Lichts und die weitere Technik zeichneten sich auch dieses Mal Erik Tödtmann und Samual Galla verantwortlich (beide 8d), die diesen Part gewohnt souverän ausfüllten.

Musikalisches Highlight auf der Bühne war ein sehr überzeugender Beitrag von Louis Klingbeil (10a), der nicht nur Text und Rappart seines Tracks „Thoughts“ selbst entwickelte, sondern auch das zugrundeliegende Backing produzierend modifizierte und so insgesamt sehr geschmacks- und stilsicher „ablieferte".

(Visueller) Höhepunkt und Schlussnummer des Abends war der Auftritt der 9a: Aylin Sen moderierte ihre ganz in schwarz gekleidete Klasse an, die in diesem Schuljahr den Tanzwettbewerb in der Jahrgangsstufe 9 gewonnen hatte (Fachschaft Sport) und eine tolle Choreographie zu einem selbst zusammengestellten Medley auf die Bühne brachte, die beeindruckende Formationen, (synchrone) Abläufe und sportliche Tanzelemente enthielt, die um die o.g. Möglichkeiten der Lichtgestaltung harmonisch ergänzt wurden und ein sehr stimmiges Gesamtbild hinterließen.

Die Offene Bühne am 19. November 2019

Ca. 150 Menschen besuchten die erste Offene Bühne im Schuljahr 2018/19 und erlebten dabei ein abwechslungsreiches Programm, oder waren ein Teil davon:

Zur Einleitung sang die Musikklasse 6d verschiedenen Evergreens zur Klavierbegleitung, Maria Sophie Meise und Pia Bieleich stellten das Vorgehen der Klasse vor: das Singen der Lieder dient auch als Vobereitung für das Spiel auf den Instrumenten, denn die 6d ist eine Musikklasse.

Sinan Sen stellte im Folgenden die Präsentation der EF Kunst-Kurse vor: „Seltsame Wesen in fantastischer Landschaft“: Projektionen über den Beamer mit atmosphärischer musikalischer Untermalung.

Aus der EF kam dieses Mal ein große Anzahl der Beiträge, auch die Musikkurse des Jahrgangs waren vertreten, zum einen mit barock-inspirierten Eigenkompositionen (Jona Baron, Patrick Michels, Johanna Lichte, Vivianne Pfeiffer und Gesche Kracht), zum anderen mit einem „Kursorchester“, dass, moderiert von Leonie Genieser, den Sommerhit „Bella Ciao“ interpretierte und dessen Historie als Widerstandslied erläuterte. Ein Sportkurs dieser Jahrgangsstufe präsentierte zwei Chorografien zur Entwicklung von Tanzstilen seit den 1980er Jahren bis heute, anmoderiert von Alina Stallmann.

Bereits in der Klasse 10 erstellten Leonie Genieser und Erik Bülow im Englischunterricht ein Video zum Thema „Friendship“, das sie an diesem Abend einer breiteren Öffentlichkeit – als Schüler der EF –  vorstellten. Ein weiteres Video, mit dem Titell „Small Talk“, produzierte Louis Klingbeil, hier ging es im Deutschunterricht um „Stammtischparolen“, Vorurteile und Genderrollen und um deren Reflexion.

Liv Anna Freier und Hannah Kröger waren an diesem Abend besonders aktiv: sie erklärten die Vorgehensweise der Q1-Kunstkurse zu deren Ergebnissen zum Thema „Willkommen im Labyrinth – Geheimnisvolle (Irr-) Wege“ im Linolschnitt, außerdem präsentierten sie, unterstützt durch Inga Sielhöfer, die Arbeit des Q1-Projektkurses „Erinnerungskultur“, der für die Mittelstufe eine Dokumentation zur Reichsprogromnacht erstellt hatte, die die Kursteilnehmer durch Recherche und Interviews mit Zeitzeugen aus dem Kreis Herford fundierten.

Einen weiterer musikalischen Beitrg sagten Alina Beschin und Hannes Heimbruch aus der 5a an: ihre Klasse sang, begleitet von Frau Strakeljahn, das Herbstlied „Autumn comes“.

Die Offene Bühne am 7. Mai 2018

Am 7. Mai 2018 nahmen knapp 70 Schülerinnen und Schüler an der Offenen Bühne teil und sorgten für ein buntes und abwechslungsreiches Programm:

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildeten dieses Mal Produktionen aus dem Erdkundeunterricht in der Jahrgangsstufe 10 zum Themenbereich „Flucht und Migration“. Die Klassen 10 a-d präsentierten dazu Szenen mit unterschiedlichen Fokussierungen und teilweise intensiven, nachdenklich machenden und auch bedrückenden Wirkungen, wie etwa durch das beeindruckende Spiel der Hauptdarstellerin Lena Schiermeier in „Kopftuch, nein danke“, oder den unvermittelten, quasi filmmusikalisch-kommentierenden Einsatz von Klavierakkorden in dem Stück der 10c, die dadurch die Gefahren einer Flucht über das Mittelmeer drastisch – und dazu außerdem  einfallsreich kostümiert – nachstellte und reflektierte.

Ein weiteres szenisches Glanzstück eines kurzweiligen Unterrichtsergebnisses, entstanden im Fach Deutsch und kam von der 5a mit ihrer modernen Klassikerfassung „Snapwittchen“: anmoderiert von Selin Arslan und Norwin Tiemann, überzeugend und heiter gespielt, versehen mit vielen snappig-appigen Wortspielen, sorgte die Gruppe für so einige herzhafte Lacher und tosenden Applaus im Publikum.

Musikalisch tätig wurden u.a. Ensembles, die im Sommer die Spalding High School besuchen werden: Gesche Kracht, Valerie Wall und Merle Schalm präsentierten als Trio (Klavier, Flöte, Geige) Kompositionen zur Harry Potter-Reihe; Lennart Loew, Jannis Kammeier und Marleen Otzen (Klavier, Tenor-Saxophon und Schlagzeug) aus der EF warteten mit dem Stück „My Way“ auf, ein Brass-Septett mit Instrumentalisten der Jahrgangsstufen 8-Q2 beendete das Programm mit luftig-groovenden Reggae-Klängen.

Unabhängig von diesen Vorhaben und als Produktion, die aus der Beschäftigung mit politischer Musik im Unterricht hervorgegangen ist, interpretierten Lara Genegel und Julia Wagner-Castanheira aus der 8b nachdenklich ihre Version von „Mad World“ (Klavier, Gesang).

Bereits im Januar gab es in den Jahrgangsstufen 8 und 9 den Poetry Slam-Workshop mit abschließendem Finale (s. ebd.) Zwei Teilnehmer dieser Veranstaltung präsentierten erneut ihre sehr gelungenen Ergebnisse: Louis Klingbeil steigerte seinen Text „Weiß, grau, schwarz“ gekonnt ins Drastische und Jost Kracht überzeugte mit einer Fülle sprachlicher Finessen und Wortspiele in seinem Text zum Klimawandel.

Ebenfalls sprachlich, allerdings fremdsprachlich, kamen die Szenen der 5b daher: zwei Gruppen zeigten abwechslungsreich gespielt typische Situationen aus dem (Schüler-)Alltag – und alles in Englisch („Everyday life“), well done!

Wie auch bereits bei den vorausgegangenen Offenen Bühnen gab es Künstlerisches, visualisiert in Form von Beamer-Präsentationen: aus der EF zeigten Lena Schewe und Rieke Heepmann Bilder von Tonarbeiten zum Thema „Die wundersame Welt der Dinge“ und David Reischmann erläuterte seine Herangehensweise 

 

Die Technik bedienten gewohnt souverän Samuel Galla und Erik Tödtmann aus der 7d.

offenebühne7.05.18
offenebühne7.05.18
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