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28.05.2020

Elternbrief für die Mittelstufe

Elterbrief Mittelstufe
Elterbrief Mittelstufe

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 7 bis 9,  
 
aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Folgen für den Schulbetrieb hat das Bildungsministerium weitreichende Änderungen der ‚Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I‘ für das laufende Schuljahr 2019/2020 vorgenommen, damit Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf die schulische Laufbahn kein Nachteil entsteht.  
 
Diese Änderungen betreffen auch die rechtlichen Grundlagen zur Leistungsermittlung und Bewertung sowie die Versetzungsbestimmungen. In diesem Schreiben möchte ich Ihnen die wesentlichen Veränderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung mitteilen, soweit sie die Jahrgangsstufen 7-10 betreffen.  
 
Leistungsbewertung und Notenfindung: 

• Unabhängig von der Dauer des Ruhens des Unterrichts gelten Fächer im zweiten Halbjahr des Schuljahrs 2019/2020 als unterrichtet. 

• Fächer, die in klassenübergreifenden Kursen unterrichtet werden, wie beispielsweise WP ab Klasse 8, Religion/PP ab Klasse 9 oder die Verantwortungskurse ab Klasse 7, finden nicht mehr statt, da die Schülerinnen und Schüler aus Gründen des Infektionsschutzes festen Stammgruppen zugeordnet werden müssen. 

• In diesem Halbjahr können die Schulen die Anzahl der Klassenarbeiten für das laufende Halbjahr den Gegebenheiten vor Ort anpassen. Das bedeutet für das SGL, dass in allen schriftlichen Fächern im 2. Schulhalbjahr maximal eine schriftliche Leistung (außerhalb der ZP10) erbracht werden muss. Ob für Ihr Kind hier noch eine Klassenarbeit ansteht, erfährt es von den unterrichtenden Fachlehrern. 

• Die Zeugnisnoten beruhen in diesem Schulhalbjahr auf den schulischen Leistungen im gesamten Schuljahr 2019/2020 und beziehen die Zeugnisnote des ersten Halbjahrs mit ein. 

• Schülerinnen und Schülern kann auf Wunsch und im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten Gelegenheit zu zusätzlichen schriftlichen, mündlichen oder praktischen Leistungen mit dem Ziel der Notenverbesserung gegeben werden. 

Versetzungsbestimmungen für die Jahrgangsstufen 7-8:

• Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 und 8 werden am Ende dieses Schulhalbjahres in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt. 

• Allerdings kann die Klassenkonferenz die Empfehlung aussprechen, dass der/die Schüler/Schülerin die Klasse freiwillig wiederholt. Ist dies bei Ihrem Kind der Fall, wird dies schriftlich mitgeteilt und ein Beratungstermin vereinbart. 

• Eine freiwillige Wiederholung im Schuljahr 19/20 wird nicht auf die maximale Verweildauer in der Sekundarstufe I angerechnet.  
 
Versetzungsbestimmungen für die Jahrgangsstufe 9:

• Eine mit dem Übergang in die nächsthöhere Jahrgangsstufe verbundene Vergabe von Abschlüssen erfolgt nur, wenn die Leistungsanforderungen auch erfüllt sind. Es findet folglich keine „automatische“ Versetzung wie in den Klassen 7 und 8 statt. 

• Abweichend zu den Vorjahren können Schülerinnen und Schüler, die nicht versetzt werden, mehr als eine Nachprüfung ablegen, um die Berechtigung zum Besuch der Jahrgangsstufe 10 zu erreichen. 

• Auch für die Jahrgangsstufe 9 kann die Klassenkonferenz die Empfehlung aussprechen, dass der/die Schüler/Schülerin die Klasse freiwillig wiederholt. Ist dies bei Ihrem Kind der Fall, wird dies schriftlich mitgeteilt und ein Beratungstermin vereinbart. 

• Eine freiwillige Wiederholung im Schuljahr 19/20 wird nicht auf die maximale Verweildauer in der Sekundarstufe I angerechnet.
 
Mit Fragen, die sich für Sie aus diesem Schreiben ergeben, wenden Sie sich bitte unter meiner Mailadresse stb@sgl.schule an mich. Ich nehme umgehend Kontakt zu Ihnen auf.  
 
Wir freuen uns, Ihre Kinder am SGL wiederzusehen!
 
 
Mit freundlichen Grüßen

Katerina Ströbel (Mittelstufenkoordinatorin)

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