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Ab Nächster Woche Gilt die Neue Coronaschutzverordnung 

Mit drastischen Kontaktbeschränkungen will die Bundesregierung vor Weihnachten die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen. Bundesweit sollen Freizeiteinrichtungen und Gastronomie geschlossen, Unterhaltungsveranstaltungen verboten und Kontakte in der Öffentlichkeit sowie Zusammenkünfte auf Plätzen und in Wohnungen eingeschränkt werden. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Video-Konferenz beschlossen.

Die Maßnahmen treten ab dem 2. November deutschlandweit in Kraft und gelten zunächst bis Ende des Monats. Nach Ablauf von zwei Wochen sollen die erreichten Zahlen beurteilt und gegebenenfalls notwendige Anpassungen vorgenommen werden.

Folgende Maßnahmen gelten ab dem 2. November im Einzelnen:


Abstand halten, Kontakte einschränken
Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit darf sich nur noch mit Menschen eines weiteren Haushalts getroffen werden. Insgesamt dürfen das nicht mehr als zehn Personen sein. Feiern in Gruppen sind nicht gestattet.

Auf Reisen und Verwandtenbesuche verzichten
Auf private Reisen, Verwandtenbesuche und tagestouristische Ausflüge ist in nächster Zeit zu verzichten. Übernachtungsangebote stehen ab dem 2. November nur noch nicht-touristisch Reisenden zur Verfügung.

Einrichtungen für Freizeitgestaltung werden geschlossen
Einrichtungen, die der Freizeitgestaltungen dienen - ob kultureller oder unterhaltender Art - werden vorerst geschlossen. Betroffen sind Oper, Theater und Kinos ebenso wie Freizeitparks, Schwimmbäder, Fitnessstudios oder Bordelle. Auch Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind vorerst untersagt. Was mit der Bücherei, der Löhner Jugendkunstschule und der Musikschule wird, ist noch nicht geklärt.

Gastronomie
Bars, Clubs, Kneipen und Diskotheken müssen vorerst schließen. Auch Restaurants und Gaststätten dürfen keine Gäste mehr bewirten. Der Verkauf bzw. die Lieferung mitnahmefertiger Speisen für den Verzehr zu Hause ist allerdings gestattet.

Dienstleistungsbetriebe für Körperpflege
Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios müssen vorerst ihre Pforten schließen. Medizinisch notwendige Physiotherapien und Friseurbesuche sollen (unter Einhaltung der Hygiene-Standards) jedoch weiterhin möglich sein.
Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet!
Die Geschäfte bleiben geöffnet, allerdings wird es Hygiene-Auflagen und Zutrittsbeschränkungen geben. In Geschäften dürfen sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten.

Schulen und Kindergärten schließen NICHT
Auch Schulen und Kindergärten bleiben offen. Damit sollen Ausbildung der Kinder gesichert und Familien nicht erneut belastet werden.

Hilfe für Unternehmen, Schutz der Arbeitnehmer
Die von den Schließungen betroffenen Firmen, Vereine und Einrichtungen sollen durch eine außerordentliche Wirtschaftshilfe unterstützt werden. Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern können als "Erstattungsbetrag" 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erhalten. Insgesamt sollen dafür bis zu zehn Milliarden Euro zur Verfügung stehen.

Wo immer möglich, sollen Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten. Ist ihre Präsenz vor Ort notwendig, sollen sie durch Hygienekonzepte geschützt und Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden.

Schutzvorkehrungen für Krankenhäuser und Pflegeheime
Auch für Krankenhäuser, Pflege- und Seniorenheime sowie Behinderteneinrichtungen müssen erneut besondere Schutzvorkehrungen getroffen werden, ohne die Bewohner sozial zu isolieren. Dafür sollen u.a. SARS-CoV-2-Schnelltests zum Einsatz kommen.

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