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Blockflöte

Die Blockflöte in heutiger Form besitzt eine der längsten Traditionen, die weit in das Mittelalter zurückreicht. Weil sie klein, handlich, in einfacher Ausstattung auch sehr kostengünstig ist, wurde sie in der Nachkriegszeit als praktikables Instrument benutzt, um Generationen von Schulklassen mit Musikunterricht  zu versorgen. Da nicht alle Schulkinder den gleichen Geschmack hatten, was die Auswahl ihres Lieblingsinstruments betraf, hatte diese Praxis der Blockflöte einen schlechten Ruf eingebracht. Das wäre übrigens mit jedem anderen Instrument auch passiert, wenn es ohne Rücksicht auf den Klang und Musikgeschmack der Kinder verordnet würde.

Dabei ist ganz in Vergessenheit geraten, wie schön und virtuos die Blockflöte klingen kann, wenn sie gut gespielt wird. Auch verfügt die Blockflöte über eine riesige Auswahl an Literatur. Sie umfasst nahezu alle Musikstile vom Mittelalter bis zum Modernen. Besondere Schwerpunkte liegen sicher in der klassischen Musik und in der Folklore. Auch im Ensemble klingt die Blockflöte reizvoll. Dabei werden verschieden große Instrumente eingesetzt vom sehr kleinen Sopranino bis zur großen Bassflöte.

Heutzutage hat man erkannt, dass der Massenbetrieb der Blockflöte geschadet hat und wendet sich wieder einer soliden künstlerischen Ausbildung zu, denn die Blockflöte ist gar nicht so leicht zu beherrschen, wie man es sich gemein hin vorstellt. Die Blockflöte hat es verdient, ernst genommen zu werden. Dann macht das Musizieren sehr viel Freude. Mit der Sopranblockflöte in C können Kinder ab einem Alter von ca. 6 Jahren beginnen. Die größere Altblockflöte, das eigentliche Soloinstrument der Barockzeit, kann man ab einem Alter von etwa 9 Jahren erlernen.

Unterricht erteilen:

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