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Kurzportrait


Die Stadt Löhne wurde 1969 gegründet und ist somit noch sehr jung. Besiedelt ist das Gebiet der heutigen Stadt allerdings schon sehr lange. Das Museum stellt die wechselvolle Geschichte der "Löhner" in neuen Themenräumen und einem Sonderausstellungsraum vor.

Der Rundgang beginnt mit einem Raum, in dem Löhner Geschichte(n) vom Beginn der Besiedlung bis zur Stadtgründung vorgestellt werden. Dabei richtet sich die Präsentation nicht immer nach der weltgeschichtlichen Relevanz. Vielmehr ist sie an der Bedeutung für die

Entwicklung und Eigenart Löhnes orientiert. So tauchen Kanonenkugeln und Wurstfabriken neben einander auf ebenso wie Salzfässer und Gesangbücher. In den übrigen Räumen werden einige der für die Region wichtigsten Zeitabschnitte und Themen ausführlicher vorgestellt.

Informationen zu aktuellen Veranstaltungen von der Sonderausstellung über Kindergeburtstage bis zum Gartenflohmarkt finden Sie auf den Internetseiten des Museums: heimatmuseum-loehne.de


Aktuelles

Museum Mammut Maske
Museum Mammut Maske
Damit alle – Sie und unser Museumsteam – gesund bleiben, bitten wir Sie darum, sich für Ihren Besuch entsprechend vorzubereiten:
  • Im Museum ist wie beim Einkauf das Tragen einer Alltagsmaske verpflichtend und auch hier gelten die üblichen Abstandsregeln (1,5 bis 2 m zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben).
  • In den Räumen sollen sich nicht zu viele Besucher gleichzeitig aufhalten, hierfür haben wir Hinweise für Sie vorbereitet.
  • Desinfektionsmittel steht für den Zutritt ins Museum und in den Toiletten bereit, ebenso Seife und Handtücher in ausreichender Menge. Die Maßnahmen hängen im Museum selbst gut sichtbar im Eingangsbereich aus und auch wir helfen natürlich bei Fragen immer gerne weiter!

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen und freuen uns auf Ihren Besuch!



Museumstage / Aktionen


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2. Halbjahr 2020

Sonderausstelleung Stolpersteine in Löhne

“Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Der Künstler stieß in den 1990er Jahren eine Kunstaktion an, die unter dem Titel “STOLPERSTEINE” mittlerweile als größtes dezentrales Mahnmal der Welt gilt. Die kleinen Gedenktafeln mit einer Kantenlänge von 96×96 mm und einer Höhe von 100 mm werden für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt, an ihrem letzten selbst gewählten Wohnort.

Inzwischen liegen nach Auskunft des Künstlers in 1265 Kommunen Deutschlands und in einundzwanzig Ländern Europas insgesamt gut 75000 STOLPERSTEINE, auch in Löhne wurden bisher acht Gedenksteine verlegt.

Wo die STOLPERSTEINE liegen und wem sie gelten, zeigt die kleine Ausstellung, die auf der Recherchearbeit des Stadtarchivs Löhne beruht. Nach einem Vandalismus-Schaden am 19.09. musste die Ausstellung leider in die Innenräume des verlegt werden.

Auf den Seiten des Stadtarchivs finden Sie alle Informationen zu den STOLPERSTEINEN in Löhne.

Sonderausstellung: "Demos, Discos, Denkanstöße - Die 70er in Westfalen»

Heimatmuseum 70er Jahre in Westfalen
Heimatmuseum 70er Jahre in Westfalen

Ab dem 10.Oktober präsentiert das Löhner Museum unter dem Titel „Demos, Discos, Denkanstöße – die 70er in Westfalen“ eine Wanderausstellung des rock’n’popmuseums Gronau in Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen. Im Zentrum der Präsentation stehen Fotografien aus der Sammlung Christoph Preker.

Umwelt- und Friedensbewegung machten durch Großdemonstrationen in diesem national bewegenden Jahrzehnt von sich reden. Alternative Zeitungen und Magazine boomten. Die Überwindung verkrusteter Strukturen fand nicht nur in Metropolen statt. Kinderläden, Jugendzentren, die Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensstile und anderes mehr sind heute ein unauffälliger Bestandteil unseres Lebensalltags, mussten damals allerdings noch Schritt für Schritt der Mehrheitsgesellschaft abgerungen werden. Die Demokratisierung der Gesellschaft nahm in den 1970er Jahren ihren Lauf. Willy Brandt hatte in seiner ersten Regierungserklärung angekündigt: „Wir wollen mehr Demokratie wagen.“

Eine feierliche Ausstellungseröffnung wird es durch die Corona-Pandemie nicht geben, wir laden Sie aber auf diesem Wege sehr herzlich ein, sich die Ausstellung zu den Öffnungszeiten anzuschauen: Lassen Sie sich in der Ausstellung an den Kampf um viele seitdem errungene Rechte erinnern, entdecken Sie die Zeit anhand der Fotos, Film- und Hörstationen neu.

Wir freuen uns auf viele Besucher und immer auch über Ihre persönlichen Geschichten: Wie haben Sie die Zeit in Löhne erlebt? Haben Sie Erinnerungen, die Sie teilen möchten? Wir sammeln im Museum Ihre Geschichte(n) anhand von Bildern, Erzählungen oder Objekten um die Dauerausstellung nach und nach bis in die jüngere Zeit zu ergänzen.

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