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Aktuelle Pressemitteilung 06.07.2018

Das Wasser wird knapper

 

Wegen der anhaltenden Trockenheit kommt es zu Wasserknappheiten im Gebiet des Wasserbeschaffungsverbandes Am Wiehen. Betroffen sind die Städte Löhne, Bad Oeynhausen sowie die Gemeinden Hüllhorst und Hille (über den WBV des Amtes Hartum).

Normalerweise liegt der Tagesverbrauch bei rd. 14.000 Kubikmetern, gestern wurde der bisher höchste Verbrauch des Jahres mit rund 18.000 Kubikmetern gemessen. Rasensprenger und die Befüllung von Gartenpools machen sich stark bemerkbar. Aktuell gibt es noch keine akuten  Probleme, allerdings ist mit einer anhaltenden Schönwetterperiode zu rechnen.

Eine Verschwendung der knappen Ressource Trinkwasser hat deshalb unbedingt zu unterbleiben. Der Wasserverband appelliert dringend, nicht Gärten mit Trinkwasser zu sprengen oder Pools und sonstige Becken mit Leitungswasser zu füllen. Auch das private Waschen von Fahrzeugen oder Arbeiten mit Hochdruckreinigern sollte unterbleiben. Bürgermeister und Verbandsvorsteher Bernd Poggemöller ruft zur Mithilfe auf, „Wir sind überzeugt, dass mit dem Engagement aller Beteiligten die Situation gemeistert wird und hoffen auf Ihr Verständnis.“

Infolge der langen Schönwetterperiode befinden sich die Verbräuche auf einem sehr hohen Niveau. Eine Veränderung ist derzeit nicht in Sicht.

 

Die Lieferungen von benachbarten Wasserbeschaffungsverbänden sind bereits am Limit. Der Bau eines weiteren Hochwasserbehälters ist in Planung; eine zusätzliche Verbundmöglichkeit mit dem Wasserbeschaffungsverband Wiehengebirge in Hille befindet sich derzeit in der Bauphase. 

Am  Freibad Löhne wird in Kürze  ein Brunnen in Betrieb genommen, um das Bad mit Wasser versorgen zu können. Die beteiligten Städte verzichten gegenwärtig auf das Sprengen und Bewässern eigener Flächen, z.B. bei Sportplätzen. 

Doch kann es trotzdem zu Engpässen kommen, wenn über eine weitere längere Periode die hohen Temperaturen mit hohen Wasserverbräuchen herrschen. Um eine Ausnahmesituation ohne Leitungswasser zu verhindern, vertrauen wir auf Ihre Kooperationsbereitschaft.

Sollte der Appell an einen sorgsamen Trinkwasserverbrauch nicht ausreichen, ist für alle Fälle eine ordnungsbehördliche Verordnung vorbereitet, die eine Vergeudung von Trinkwasser mit Geldbußen ahnden würde.