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26.08.2019

Trinkwassersituation aktuell 

Wie sieht es aktuell in Löhne aus?  Video ansehen - Löhner Trinkwassersituation

- Die Ordnungsbehördliche Verfügung zur Einschränkung der Trinkwassernutzung ist seit Mittwoch, 07.08.2019, außer Kraft gesetzt-

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Pressemitteilung 6. August 2019

"Ich bin froh, dass wir die Verordnung aufheben können", erklärt der Löhner Bürgermeister Bernd Poggemöller, der gleichzeitig Vorsteher des Wasserbeschaffungsverbands "Am Wiehen" (WBV) ist.

Ende Juni hatte sich der Wassermangel so verschärft, dass nicht nur die Städte ihren Verbrauch auf das Nötigste eingeschränkt haben. Die Bürgermeister aus Bad Oeynhausen, Löhne, Hille und Hüllhorst (alle werden mit Trinkwasser vom WBV "Am Wiehen" versorgt) appellierten an ihre Bürger, sorgsam mit der Ressource umzugehen.

Das Wässern von Rasenflächen und das Füllen von Pools mit Trinkwasser wurde untersagt. Die Situation habe sich mit Beginn der Sommerferien entspannt. Außerdem stehen dank zwei neuer Transportleitungen, eine zwischen Porta Westfalica und Bad Oeynhausen und eine weitere auf dem Gebiet der Gemeinde Hille, täglich bis zu 1.500 Kubikmeter Wasser zusätzlich zur Verfügung. Dennoch sollte weiterhin jeder sorgsam und angemessen mit der Ressource Trinkwasser umgehen. Das ist weiterhin notwendig. Das gilt insbesondere an heißen Tagen mit Temperaturen von mehr als 30 Grad. Ein Rasensprenger verbraucht in einer Stunde durchschnittlich 800 l Wasser, während ein Mensch durchschnittlich 121 Liter Trinkwasser täglich nutzt.

Die Löhnerinnen und Löhner haben besonnen und verantwortungsvoll reagiert. Ordnungsstrafen mussten nicht verhängt werden. Der Außendienst konnte alle Fragen und Herausforderungen in Gesprächen vor Ort klären. 

Mit den zwei neuen Transportleitungen sind die Maßnahmen noch nicht beendet. In Zukunft werde vermehrt mit Speichern gearbeitet – und die Wasserwerke damit auf größere Spitzenlasten ausgerichtet. Der WBV muss zügig einen neuen Hochbehälter in Bergkirchen bauen.

Der geplante Hochbehälter wird deutlich mehr Wasser fassen als die jetzigen, die bestehen bleiben werden. Es wird ein sogenannter Brillenbehälter geplant, der zwei Speicher mit jeweils 5.000 Kubikmetern (5 Millionen Liter) Fassungsvermögen hat. Damit sollen auch in Zeiten mit sehr hohem Verbrauch die nötigen Reserven vorgehalten werden, um die Trinkwasserversorgung bei Spitzenverbräuchen sicherzustellen.

Präsentation: Situation Trinkwasser - Ereignis am 24. und 25.06.2019

Situation Wasserknappheit im Juni, Juli und August 2019

  

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