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Rußrindenkrankheit

Spatzenberg: Stadt wird Ahornbäume fällen

Kein Risiko für gesunde Waldbesucher

Löhne, 18.09.2019

Im städtischen Waldgebiet am Spatzenberg wurde gestern festgestellt, dass Ahornbäume von der Rußrinden-Erkrankung befallen sind, wie viele genau steht noch nicht fest. Warnschilder weisen jetzt darauf hin, dass das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr geschieht. Die Anwohner wurden informiert und der Radweg wird vorerst gesperrt. Die Sperrung des Waldgebietes macht keinen Sinn, da sich die Sporen des Pilzes durch Wind verteilen. Eine Sperre würde die Sporen nicht aufhalten. Die betroffenen Ahornbäume müssen gerodet werden. Die Rußrindenkrankheit zeigt sich auf der Rinde zunächst als dunkler Pilzbelag. Nach und nach stirbt der Baum ab. Zum Vorschein kommen dann schwarze Sporenlager, deren Sporen sich durch die Luft verbreiten.

Die Rußrindenerkrankung kommt aus Südamerika, sie tritt häufig in Jahren mit lang andauernden Trockenperioden auf, insbesondere bei Ahornbäumen.

 

Das Risiko für gesunde Bürger durch die Sporen des Rußrindenpilzes zu erkranken ist laut Meinung von Forstexperten sehr gering. Beim Einatmen der Sporen kann es allerdings zu allergischen Reaktionen kommen. Nach dem Kontakt können Symptome wie Reizhusten, Fieber und Schüttelfrost auftreten.

„Wir werden jeden Ahornbaum überprüfen und wenn ein Pilzbefall vorliegt, diesen roden“, erklärt Bürgermeister Bernd Poggemöller, „dabei ist der Schutz für die Mitarbeiter wichtig, denn wer viel Kontakt mit erkrankten Bäumen hat, trägt ein deutlich höheres Risiko, als der normale Waldbesucher.“ Der Bürgermeister bittet deshalb auch alle privaten Baumbesitzer ihre Ahornbäume auf Pilzbefall zu untersuchen und sich über den sachgemäßen Umgang mit einem erkrankten Baum zu informieren.

Informationen: www.loehne.de/rußrindenkrankheit und bei Garten- und Forstbetrieben.

Was ist die Rußrindenkrankheit?

Welche Schilder werden aufgestellt?

Wo wird gewarnt, wo ist gesperrt?

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