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European Energy Award

Ulrich Niemeyer, Heike Nolte und Klimaschutzmanagerin Julia Stekelbeck nehmen den European Energy Award entgegen.
Ulrich Niemeyer, Heike Nolte und Klimaschutzmanagerin Julia Stekelbeck nehmen den European Energy Award entgegen.
eea - Logo_quadratisch
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Die Stadt Löhne wurde  zum zweiten Mal mit dem European Energy Award für ihre Energie- und Klimaschutzarbeit zertifiziert und darf sich damit für vier weitere Jahre „eea-Kommune“  nennen. Die Auszeichnungsveranstaltung für den zweiten European Energy Award fand corona-bedingt erst in der zweiten Augusthälfte 2020 statt.

Der European Energy Award (eea) ist ein europaweit anerkanntes Zertifikat für die kommunale Energie- und Klimaschutzarbeit. Das Energiemanagementverfahren zertifiziert erfolgreiche Kommunen in zwei Auszeichnungsstufen jeweils am Ende einer vierjährigen Prozessphase. So lassen sich die lokalen Klimaschutzerfolge der Kommune neutral messen und bewerten.

Im Rahmen des eea’s werden die Kommunen für ihre verschiedenen Projekte bewertet – von der Errichtung einer Klimaschutzsiedlung, über die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie bis hin zur Einstellung von kommunalen Mobilitätsmanagern für die Förderung der nachhaltigen Mobilität. Dafür gibt es einen umfangreichen Maßnahmen- und Bewertungskatalog. Den European Energy Award erhält eine Kommune, wenn sie min. 50 % der maximal möglichen 500 Punkte erreicht. Erreicht eine Kommune min. 75%, erhält sie sogar eine Auszeichnung mit dem „European Energy Award Gold“.

Löhne nimmt seit 2010 erfolgreich am eea teil und wurde seitdem bereits zwei Mal mit dem European Energy Award ausgezeichnet. 2013 bekam die Stadt zum ersten Mal den European Energy Award mit einem Zielerreichungsgrad von 58% verliehen. Im November 2019 folgte die zweite Zertifizierung mit einem Zielerreichungsgrad von knapp 65%. Im Vergleich zur ersten Auszeichnung im Jahr 2013 konnte sich die Stadt also um 7 Prozentpunkte verbessern.


Besonders viele Punkte gab es z.B. für die vorbildhafte Sanierung der eigenen kommunalen Gebäude und Anlagen. Mit der Sanierung des Rathauses im Passivhausstandard, der Verwendung von Passivhausbauteilen bei der Sanierung des Gymnasiums und der energetischen Sanierung der Grundschulen Mennighüffen-Ost, die mit dem Label „Good-Practice-Energieeffizienz“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) ausgezeichnet wurde, kann Löhne bereits drei Vorzeigeprojekte vorweisen. Aber auch in anderen Bereichen wie beispielsweise der nachhaltigen Mobilität oder der Umweltbildung konnte Löhne punkten.

 

Mittlerweile steckt Löhne schon wieder mittendrin in der dritten Prozessphase vom European Energy Award und möchte die Klimaschutzaktivitäten weiter ausbauen und verstetigen. Wir sind gespannt, welches Ergebnis wir in 2023 sehen werden! 

 

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