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TRINKWASSERAMPEL AUF ROT: APPELL AN ALLE

Ampel rot
Ampel rot

Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) „Am Wiehen“ stellt die Trinkwasserampel mit sofortiger Wirkung auf Rot. Durch die massiv gestiegenen Verbräuche in diesen von Hitze und wenig Niederschlag geprägten Tagen ist der Wasserstand im Hochbehälter in Bergkirchen deutlich gefallen. Zudem gab es in Bad Oeynhausen einen Rohrbruch, bei dem eine große Menge Wasser abhandengekommen ist. Auch bei Vorlieferanten kommt es momentan zu Problemen. Die Trinkwasserförderung läuft an der Grenze des technisch möglichen. 

Zur Entlastung muss der Trinkwasserbedarf deutlich verringert werden und jeder einzelne kann dazu beitragen. Besonders das Befüllen von Gartenpools, Hofreinigungen, Gartenbewässerungen und andere verzichtbare Wasserverbräuche seien in den nächsten Tagen in Löhne, Bad Oeynhausen, Hüllhorst und im Verbandsgebiet des WBV des Amtes Hartum (Ortschaften Hartum, Hille, Holzhausen II, Nord- und Südhemmern der Gemeinde Hille sowie den Stadteilen Hahlen und Minderheide der Stadt Minden) dringend zu unterlassen, teilt der WBV mit

Ursachen

Durch die massiv gestiegenen Verbräuche in diesen von Hitze und wenig Niederschlag geprägten Tagen ist der Wasserstand im Hochbehälter in Bergkirchen deutlich gefallen. Zudem gab es in Bad Oeynhausen einen Rohrbruch, bei dem eine große Menge Wasser abhandengekommen ist. Auch bei Vorlieferanten kommt es momentan zu Problemen. Die Trinkwasserförderung läuft an der Grenze des technisch möglichen. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind gefordert

Zur Entlastung muss der Trinkwasserbedarf deutlich verringert werden und jeder einzelne kann dazu beitragen. Besonders das Befüllen von Gartenpools, Hofreinigungen, Gartenbewässerungen und andere verzichtbare Wasserverbräuche seien in den nächsten Tagen in Löhne, Bad Oeynhausen, Hüllhorst und im Verbandsgebiet des WBV des Amtes Hartum (Ortschaften Hartum, Hille, Holzhausen II, Nord- und Südhemmern der Gemeinde Hille sowie den Stadteilen Hahlen und Minderheide der Stadt Minden) dringend zu unterlassen, teilt der WBV mit.

Verbandsvorsteher Bernd Poggemöller appelliert an alle: „Wir haben leider keine andere Möglichkeit, um die Wasserversorgung in der Region aufrechtzuerhalten. Jetzt muss jeder einzelne dabei helfen, die Situation wieder zu entspannen.“ Ein Ausfall in der Wasserversorgung hätte weitreichende Konsequenzen, die sich über Wochen ziehen könnten. Die Wasserversorger in der Region arbeiten auf Hochtouren, um dieses Szenario zu verhindern – dennoch komme es auf jeden einzelnen Verbraucher an.

Dauer und Aussichten

Wie lange die Trinkwasserampel auf Rot stehen wird, kann der Wasserbeschaffungsverband nicht sicher sagen. Das hängt vor allem vom Wetter und den Verbräuchen ab. Erreichen die für die nächsten Tage vorhergesagten Gewitter und Regenschauer die Region und fallen dann auch kräftig aus, gehen die Fachleute davon aus, dass die Ampel wieder auf Gelb gestellt werden kann. Hinzu kommen die Sommerferien. Wenn vermehrt die Bürgerinnen und Bürger verreisen, könne dies schon einen Teil zur Entspannung beitragen.

Die Solidarität aller Wassernutzerinnen und -nutzer sei gerade in den Sommermonaten gefragt, damit das Versorgungssystem nicht überlastet wird. Sollte dauerhaft mehr Trinkwasser aus dem Leitungsnetz entnommen werden als nachts in die Hochbehälter gepumpt werden kann, droht eine massive Störung der regionalen Trinkwasserversorgung. Der WBV möchte daher frühzeitig Vorsorge treffen, dass dieser Fall nicht eintritt.

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