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Veranstaltungen und Aktionen

Hier finden Sie alle geplanten Veranstaltungen und Aktionen der Gleichstellungsstelle. Machen Sie gerne mit oder schauen Sie vorbei!

AG kommunaler Gleichstellungsstellen im Kreis Herford sagt (fast) alle Veranstaltungen und Aktionen im November ab

Im November finden traditionell viele Veranstaltungen und Aktionen rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November weltweit begangen wird, statt.

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„Wir hatten uns so viel vorgenommen und sind sehr traurig, dass wir wegen eines erneuten Lock down jetzt fast alle Veranstaltungen absagen müssen“, so Monika Lüpke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Löhne.

So finden weder der WenDo-Kurs noch die Info-Abende zu den Themen „Traumatisierung durch häusliche Gewalt“, „K.-o-Tropfen – Wie schützen wir unsere Töchter und Söhne?“ oder der Vortag  „Gegen Zwangsheirat und Frühehen“ statt. Der Film „Woman“ wird ebenso wenig gezeigt wie auch der in Kooperation mit Soroptimist International Club Bad Oeynhausen / Wittekindsland geplante Filmabend „Astrid“ abgesagt wird.

Lediglich der Fachtag „Femizide und Hochrisikofälle in der Praxis“  vom Fachforum gegen häusliche Gewalt findet als Online-Angebot statt.

Und selbstverständlich werden auch in diesem Jahr vom 16. Bis 30. November die von Terre des Femmes kreierten Fahnen „frei leben – ohne gewalt“ wehen.

Die »Brötchentütenaktion »Gewalt kommt nicht in die Tüte« kann auch die Corona-Pandemie nicht verhindern. Rund um den 25. November verwenden viele Bäckereien im Kreis Herford und in Minden-Lübbecke Tüten mit entsprechenden Aufdrucken um auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und gleichzeitig das Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen bekannt zu machen.

Darüber hinaus sollten in Kooperation mit dem kommunalen Kino „Lichtblick“ in Kirchlengern Frauenfilme zum Thema Sexismus und Rassismus gezeigt werden, die ebenfalls abgesagt werden muss.

Frauenflohmarkt

von links nach rechts das Flohmarktteam: Marlies Bolduan, Anja Tutal, Vera Czyborra, Jannine Bolduan und Aytan Dogan. Es fehlen Katja Stork und Susanne Schreiber.
von links nach rechts das Flohmarktteam: Marlies Bolduan, Anja Tutal, Vera Czyborra, Jannine Bolduan und Aytan Dogan. Es fehlen Katja Stork und Susanne Schreiber.

Im September findet zum 15. Mal der Flohmarkt "Von Frau zu Frau" in der Werretalhalle Löhne statt. Jetzt hat das Organisationsteam rund um Gleichstellungsbeauftragte Monika Lüpke einige Neuerungen besprochen:

Beim Flohmarkt im März bekamen die Standbetreiberinnen versuchsweise größere Plätze zugewiesen, um neben (Tapezier)Tischen noch genug Platz für etwaige Kleiderständer zu haben. Diese Änderung hat sich bewährt und soll deshalb beibehalten werden. "Dadurch können natürlich insgesamt weniger Stände aufgebaut werden. Statt bislang über 70 sind es jetzt "nur noch"  64 Stände", so Anja Tutal. "Deshalb halten wir eine Erhöhung der Standgebühr auf 15,- €uro für gerechtfertigt", ergänzt Aytan Dogan. Außerdem wünschen sich die Organisatorinnen auch jüngere Frauen anzusprechen, sowohl als Verkäuferinnen als auch als Besucherinnen.

Vieles hat sich aber auch bewährt und ist schon "gute Tradition" geworden: So zum Beispiel das Kuchenbüfett mit vielen wundervollen selbstgebackenen Kuchen und Torten, das zum Genießen und Verweilen,  aber auch zum Informationsaustausch und  Netzwerken einlädt. "Und mit dem Erlös wird weiterhin ein Frauen- oder Mädchenprojekt unterstützt: Eben von Frauen für Frauen", so Marlies und Janine Bolduan.

Postkartenaktion zur Grundrente

Ich habe die Grundrente verdient!
Postkartenaktion soll Grundrente durchsetzen helfen

Grundrente
Grundrente

Zusammen mit einer Reihe anderer Verbände haben die kommunalen Gleichstellungsstellen jetzt eine Postkarte ""Ich  habe die Grundrente verdient!" entwickelt.  Die Postkarten sind an die Parteivorsitzenden von CDU und CSU gerichtet und fordern dazu auf, das Modell der Grundrente, das von der SPD vorgelegt wurde, zu unterstützen. Der SPD-Vorschlag sieht vor, das wer mindestens 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, erzogen oder gepflegt hat mindestens 900,- € Rente bekommen soll.  Insgesamt sollen 3 Millionen Menschen profitieren, davon 80 % Frauen. Dazu 2 Beispiele: Eine Friseurin, die 40 Jahre für den Mindestlohn in Vollzeit gearbeitet hat bekommt zur Zeit eine Rente von 513 €. Künftig würde sie eine Rente von 961 € beziehen. Ein Pflegehelfer, der Teilzeit gearbeitet und 2 Kinder erzogen hat würde künftig eine Rente von 1000 €, zur Zeit 860,-€, erhalten.

Knackpunkt bei der Verabschiedung ist die Bedürftigkeitsprüfung: Während die SPD die Grundrente bedingungslos gewähren möchte, möchte die CDU / CSU nicht auf die Bedürftigkeitsprüfung verzichten!

"Die Grundrente ist ja an Bedingungen geknüpft," so Monika Lüpke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Löhne. "Frauen müssen mindestens 35 Jahre eingezahlt, erzogen oder gepflegt haben. Erst dann erhalten sie die Grundrente." Fakt ist, dass Frauen immer noch im Berufsleben zurückstecken. Ihr niedriges Einkommen führt zu finanzieller Abhängigkeit - gerade im Alter. Deshalb dürfen Frauen für ihre Lebensleistung im Alter Anerkennung erhalten und nicht mit Verweis auf die Rente / Pension des Partners abgespeist werden. Postenkarten sind kostenlos im Rathaus und bei der Gleichstellungsbeauftragten zu erhalten.
Tel. 05732 100344 oder m.luepke@loehne.de

Frauenaktions-Monat März

Hier finden Sie die Veranstaltungen im März 2020 der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsstellen im Kreis Herford .

Frauen-Frühjahrsempfang

Der Frauen-Frühjahrsempfang muss dieses Jahr leider aufgrund der Corona-Krise ausfallen.

Allerdings: Der Frühjahrsempfang 2021 wird am 25. April unter dem gleichen Motto "Die Kraft des Lachens - Lachen verbindet" mit Silvia Rößler stattfinden! Wir freuen uns auf euch.

Aktionswoche gegen Rassismus 2020

Es ist soweit, nach den Entwicklungen der letzten Wochen, die uns alle auf unterschiedliche Weise doch stark im eigenen wie beruflichen Handeln und Sein mit der Corona-Pandemie getroffen haben, freuen wir uns jetzt, Euch und Ihnen das Programm der Aktionswochen gegen Rassismus im Kreis Herford im Juni 2020 vorstellen zu können.

Politische Bildung und die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sind gerade jetzt in dieser Phase des Umgangs „mit Corona“ wichtig, so dass Menschen die Möglichkeit haben, „trotz Corona“ weiter ihre Positionen vermitteln und für diese einstehen zu können.

Es gibt ein großes Programmheft, in der alle Veranstaltungen aufgeführt sind, die geplanten und verschobenen sowie die tatsächlich stattfindenden. Denn es ist uns ein Anliegen, das vielseitige und starke Engagement vieler Menschen hier im Kreis Herford gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander aufzuzeigen.

Es ließ sich leider nicht vermeiden, dass wir nun etliche Veranstaltungen verschoben haben, aber so haben Sie einen Überblick über alles, was geplant wurde und worauf wir uns auch in Zukunft mit Nachholterminen freuen können. Wir hoffen, dass etliche Veranstaltungen im Herbst im Rahmen der Interkulturellen Wochen und zu anderen Zeitpunkten nachgeholt werden.

Frauenfilme November 2020 (Abgesagt)

Postkarte zu den Frauenfilmen im November 2020.
Postkarte zu den Frauenfilmen im November 2020.

Die AG kommunaler Gleichstellungsstellen im Kreis Herford zeigt 2020 im Zuge der MeeToo- und der BlackLivesMatter-Bewegungen Filme, die sich um den Kampf gegen Sexismus und Rassismus drehen. Die ausgewählten Filme zeigen die unterschiedlichen, oft miteinander verschränkten Dimensionen der Ungleichbehandlung und wie unterschiedlich der kampf dagegen aussehen kann. Immer geht es aber um die Frage: "hineinpassen und so gut es eben geht perfekt sein!" oder "kämpfen für eine gleichberechtigte, akzeptierende, inkludierende und nicht Männer privilegierende Welt!"

 

Alle Filme haben reale Hintergründe bzw. portraitieren beeindruckende, mutige, optimistische Frauen in ihrem Kampf um Freihaeit, Emanzipation und Gleichberechtigung. Gerade auch in Zeiten der Pandemie möchten wir erinnern, anregen, begeistern! Wir bedanken uns herzlich beim team des Kino Lichtblick für die tolle Zusammenarbeit.

Monika Lüpke

Gleichstellungsbeauftragte

Telefon: 05732 100 344
Telefax: 05732 100 9313
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Raum: E 52

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