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05.05.2022

Gespinstmotten sind zurück

Gespinstmotte
Gespinstmotte

Die Christos der Insekten, so bezeichnet der Naturschutzbund die Gespinstmotten.
Zur Zeit kann man die Kunstwerke, d.h. Gespinste wieder überall entlang des Werreradweges entdecken.

Die Gespinstmotten, von denen es unterschiedliche Arten gibt, gehören zu den Kleinschmetterlingen, deren Raupen im Frühjahr verschiedene Baum- und Straucharten kahl fressen können. Die Äste werden zum eigenen Schutz mit einem Gespinst überzogen. Unter diesem Gespinst bewegen sich dann die Raupen relativ sicher vor ihren Fressfeinden.

Gerne werden die Traubenkirschen von der gleichnamigen Traubenkirschen-Gespinstmotte befallen, aber auch Weiden-, Pappel- oder Pfaffenhütchenblätter werden gern gefressen. Die Gehölze überstehen den Befall zumeist und treiben mit dem sogenannten Johannistrieb ein zweites Mal aus.

Für Menschen ist die Gespinstmotte nicht gefährlich! Ein Vorgehen mit Insektengiften ist beim Befall von Sträuchern im Garten nicht anzuraten, da auch andere Insekten zu Schaden kämen. Einfach abwarten, bis der Spuk Anfang Juni vorbei ist.

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