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Das Bahnhofsprojekt

Aktueller Stand

Am 3. März 2020 luden der Verein Löhne umsteigen – Der Bahnhof e.V. gemeinsam mit der Stadt Löhne zum Auftaktworkshop zum Nutzungskonzept alle Bürgerinnen und Bürger in den Alten Wartesaal des Bahnhofs ein.

Die Veranstaltung erzeugte hohes mediales Interesse über Löhne hinaus und der Raum war mit 150 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt.

Im Impulsvortag konnte  Aat Vos aus den Niederlanden den Anwesenden die Idee und Ausgestaltung des sogenannten Dritten Ortes nahe bringen. Der Bahnhof Löhne kann ein Ort der Begegnung für alle werden und als Anziehungspunkt viele Nutzungen dort vereinen.

Im Anschluss präsentierte Moderatorin Elke Frauns die bisherigen Ideen von Stadt und Verein für die zukünftige Bahnhofsnutzung. Anknüpfend daran konnten alle Anwesenden ihr eigenen Ideen, Kommentare und Ergänzungen anbringen an sechs Arbeitsstationen anbringen und diskutieren.

Die gesammelten Ergebnisse und eine Zusammenfassung des Workshops können Sie hier nachlesen:

In den folgenden zwei weiteren Workshops werden alle dokumentierten Ideen auf Umsetzung und Realisierbarkeit geprüft und dann als Nutzungskonzept verabschiedet.  

Der Fahrplan 2020

Februar 
Interner Workshop: Stadtbücherei der Zukunft

März
Auftaktveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger:
„Löhne, einsteigen“ mit Elke Frauns und Aat Vos
am 3. März ab 17 Uhr, Alter Wartesaal im Bahnhof, Bünder Straße 7, 32584 Löhne

März/April
Workshop für Zielgruppen und Beteiligte zur zukünftigen Nutzung des Bahnhofs

Mai
Workshop mit Politik und Verabschiedung Nutzungskonzept, Raumprogramm

Sommer
Architekturwettbewerb Bahnhof Löhne:

Auslobung des Realisierungswettbewerbs

Herbst/Winter
Entscheidung des Preisgerichts und Ausstellung der Arbeiten des Architekturwettbewerbs.

Das Löhner Bahnhofsgebäude aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist seit 1988 in die Denkmalliste eingetragen. In den Jahren zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts galt Löhne als der wichtigster Umsteigebahnhof im Fernverkehr zwischen Hannover und Hamm und war größter Verschiebebahnhof im ostwestfälisch-lippischen Raum. Nach dem 2. Weltkrieg verliert der Bahnhof immer mehr an Bedeutung, nachdem er vorher als wichtiger Knotenpunkt im Personen- und Güterverkehr galt.

Doch durch den Kauf des Gebäudes durch die Eheleute Di Fede und die Gründung des Vereins "Löhne, umsteigen! - der Bahnhof" ist der Bahnhof nicht in Vergessenheit geraten.

Die Stadt Löhne sah sich in der Pflicht, auch ihren Beitrag für diesen wichtigen Ort in Löhne zu leisten und ist nun seit dem 01.01.2020 Besitzer des Empfangsgebäudes. Gemeinsam mit dem Verein wird mit dem Bahnhof ein neues Nutzungskonzept geplant. Bürgermeister Bernd Poggemöller beschreibt:

"Mit dem Kauf des Gebäudes haben wir die Weichen für die Zukunft unserer Stadt gestellt: Denn wir möchten das älteste Gebäude in der Innenstadt zum neuen, schlagenden Herz Löhnes entwickeln."

Und auch Vereinsvorstand Irene Esser stimmt zu:

"Wir haben die einmalige Chance, ganz neue Verbindungen in Löhne zu schaffen. Denn die fünf Stadtteile
sind nicht nur getrennt in Nord und Süd, sondern auch durch Bahn, Autobahn und die Werre."

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