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Das Bahnhofsprojekt

Aktueller Stand:

Der Verein Löhne umsteigen – Der Bahnhof e.V. hat sich im Sommer 2020 erfolgreich um Fördermittel der Umsetzungsphase des Landesprogramms  „Dritte Orte in NRW“ für den Bahnhof Löhne beworben. Ein einstimmiger Ratsbeschluss der Stadt Löhne unterstützt das Vorhaben des bürgerschaftlich geprägten Vereins. Ziel ist ein Testbetrieb von 2021 bis 2023  für den später geplanten sogenannten Dritten Ort im Bahnhof und beinhaltet ein Kulturprogramm mit Veranstaltungen, Cafe und eine Präsenzbibliothek der Stadtbücherei im Bahnhofsgebäude.

Die Bezirksregierung Detmold hat vor der abschließenden Freigabe bereits Ende Januar einen vorzeitigen baulichen Maßnahmenbeginn erteilt, damit umgehend die baulichen Voraussetzungen für die weiteren Aktivitäten geschaffen werden können. Der gemeinsame „Spatenstich“ von Verein und Stadt soll den Projektstart symbolisieren, um die zukünftigen Vorhaben 2021 in Angriff zu nehmen, sofern die Corona-Einschränkungen es erlauben.

Die Bau- und Renovierungsarbeiten im Bahnhofsgebäude schreiten voran!

Im Westflügel wurden Wände und Decken gestrichen und Teppich verlegt. Hier entstehen

  • ein Büro für unseren Bahnhofsverein
  • eine Künstlergarderobe für künftige Auftritte und Konzerte im Bahnhof
  • ein Besprechungsraum.

Außerdem hat die Stadt die Vandalismusschäden vom Februar in der Bahnhofshalle umgehend beseitigt und in diesem Zusammenhang die Türfensterscheiben zum Alten Wartesaal ersetzt sowie Brandschutzsicher gemacht.

Ebenso wurde die Notausgangstür des Alten Wartesaals zum Innenhof ersetzt. Sie erfüllt jetzt im Maß und Material die Brandschutzanforderungen.

Der Bahnhof in der REGIONALE OWL 2022

Der historisch und für die Innenstadtentwicklung sehr bedeutende Bahnhof Löhne kann sich zu einem vorbildlichen multifunktionalen Ort der Begegnung im UrbanLand OstWestfalenLippe mit einem attraktiven Kultur- und Dienstleistungsangebot entwickeln.
Dafür streben die Stadt Löhne und der bürgerschaftlich getragene Verein „Löhne umsteigen“ eine besondere Qualität in der Prozessgestaltung, der baulichen Sanierung und im Nutzungsmix an. Die Wiederbelebung des Bahnhofs hat großes Potenzial, ein Projekt der REGIONALE 2022 mit Modellwirkung zu werden und einen sehr gelungenen Beitrag für das Präsentationsjahr zu leisten.

OstWestfalenLippe richtet das NRW-Strukturentwicklungsprogramm REGIONALE 2022 unter der Überschrift „Das neue UrbanLand“ aus. Ziel ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land über innovative und modellhafte Projekte zu stärken. Sie geben Antworten auf die Frage, wie wir in Zukunft leben, wohnen, arbeiten, uns fortbewegen und unsere Freizeit gestalten wollen. Um die Qualität der Projekte zu gewährleisten, durchlaufen potenzielle REGIONALE-Projekte für OstWestfalenLippe ein dreistufiges Auswahl- und Qualifizierungsverfahren vom C-Status über den B-Status bis zum A-Status. Erst anschließend wird aus den Ideen ein REGIONALE 2022-Projekt. Im Präsentationsjahr 2022 werden erste Ergebnisse sichtbar.
Ausführliche Informationen: www.urbanland-owl.de

Das Löhner Bahnhofsgebäude aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist seit 1988 in die Denkmalliste eingetragen. In den Jahren zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts galt Löhne als der wichtigster Umsteigebahnhof im Fernverkehr zwischen Hannover und Hamm und war größter Verschiebebahnhof im ostwestfälisch-lippischen Raum. Nach dem 2. Weltkrieg verliert der Bahnhof immer mehr an Bedeutung, nachdem er vorher als wichtiger Knotenpunkt im Personen- und Güterverkehr galt.

Doch durch den Kauf des Gebäudes durch die Eheleute Di Fede und die Gründung des Vereins "Löhne, umsteigen! - der Bahnhof" ist der Bahnhof nicht in Vergessenheit geraten.

Die Stadt Löhne sah sich in der Pflicht, auch ihren Beitrag für diesen wichtigen Ort in Löhne zu leisten und ist nun seit dem 01.01.2020 Besitzer des Empfangsgebäudes. Gemeinsam mit dem Verein wird mit dem Bahnhof ein neues Nutzungskonzept geplant. Bürgermeister Bernd Poggemöller beschreibt:

"Mit dem Kauf des Gebäudes haben wir die Weichen für die Zukunft unserer Stadt gestellt: Denn wir möchten das älteste Gebäude in der Innenstadt zum neuen, schlagenden Herz Löhnes entwickeln."

Und auch Vereinsvorstand Irene Esser stimmt zu:

"Wir haben die einmalige Chance, ganz neue Verbindungen in Löhne zu schaffen. Denn die fünf Stadtteile
sind nicht nur getrennt in Nord und Süd, sondern auch durch Bahn, Autobahn und die Werre."

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