Sprungziele
Seiteninhalt

Gelbe Fußspuren als Verkehrszähmer

Seit Mai 2019 nimmt die Grundschule Obernbeck an dem Projekt „Verkehrszähmer“ teil, um den morgendlichen Verkehr direkt vor zu der Schule zu entlasten.

Schulleiterin Katharina Stürmer, Polizei-Hauptkomissarin Jennifer Landwehrmeyer, Lehrerin Katrin Wessel, Klimaschutzmanagerin Julia Stakelbeck, Antje Deutschmann (Stadtwerke Löhne) und Schülerinnen Lea-Marie, Lia und Alessa bringen die gelben Fußspuren an.
Schulleiterin Katharina Stürmer, Polizei-Hauptkomissarin Jennifer Landwehrmeyer, Lehrerin Katrin Wessel, Klimaschutzmanagerin Julia Stakelbeck, Antje Deutschmann (Stadtwerke Löhne) und Schülerinnen Lea-Marie, Lia und Alessa bringen die gelben Fußspuren an.

Im Rahmen des Projektes wurden rund um die Schule vier Elternhaltestellen eingerichtet. Von dort sollen die Kinder den Rest des Schulwegs selbstständig zu Fuß gehen. Das Projekt läuft auch während des Umzugs der Grundschule an die Werretalschule weiter.

Polizei-Hauptkomissarin Jennifer Landwehrmeyer betreut das Verkehrszähmer-Programm und lobt die Zusammenarbeit von Schule, Stadt und Eltern, die gemeinsam den morgendlichen Verkehr an der Schule merklich reduzieren konnten. Auch von Anwohnern und Anwohnerinnen gab es für die eingerichteten Haltestellen nur positive Resonanz.

Als Erinnerung an das Projekt, malen die Stadtwerke Löhne nun „gelbe Fußspuren“ von der Elternhaltestelle an der Sparkasse bis zum aktuellen Standort der Grundschule (Werretalschule) auf den Bürgersteig. Löhnes Klimaschutzmanagerin Julia Stakelbeck koordinierte dabei die Organisation: "Die Fußspuren sollen den Kindern als Wegweiser dienen und ihnen den sicheren Schulweg zeigen." Auch andere Verkehrsteilnehmende z.B. Auto-, Roller- oder Fahrradfahrende sollen dadurch auf Schulkinder, die möglicherweise die Straße überqueren könnten, hingewiesen werden.

Alessa, Antje Deutschmann (Stadtwerke Löhne), Lia und Lea-Marie zeigen die gesammelten Zaubersterne und die Fußspuren.
Alessa, Antje Deutschmann (Stadtwerke Löhne), Lia und Lea-Marie zeigen die gesammelten Zaubersterne und die Fußspuren.

Schuldirektorin Katharina Stürmer und Lehrerin Katrin Wessel loben das Projekt und freuen sich über das Bewusstsein, das dadurch bei allen entsteht. Für die Kinder gibt es sogar Belohnungen: Für alle, die morgens zu Fuß, mit dem Bus, mit dem Fahrrad oder von der Elternhaltestelle kommen, gibt es Sterne. Diese können dann von der Klasse für beispielsweise 10 Minuten mehr Pause eingelöst werden.

Lia, Alessa und Lea-Marie sind Expertinnen zu dem Thema. "Die frische Luft ist gut für den Körper. An den Haltestellen kann man sich mit anderen treffen und zusammen zur Schule gehen.", so die Drittklässlerinnen.

Seite zurück Nach oben